CD Test 7-9
-The Eternal (Sonic Youth, No Wave)
-The High End Of Low (Marilyn Manson, Nu Metal)
-Back on My B.S. (Bustha Rhymes, Rap)
CD Test #7
Titel: The Eternal
Interpret: Sonic Youth
Sonic Youth - Mitlerweile mehr als legendär. Sie haben schon mit Bands wie Nirvana oder REM zusammen gearbeitet und machen seit fast 30 Jahren Musik. Das neueste Album "The Eternal" ist weltweit erfolgreich. Ob es aber auch wirklich die Erwartungen erfüllen kann, habe ich ausgetestet.
Direkt beim Einlegen der Platte erkennt man den altbekannten Sound der Band: Angenehme, rockige Gitarrenriffs und Melodien. Mit "The Eternal" geht zudem das Austesten von akustischen Grenzen in die nächste Runde. Ich mochte immer diesen Effekt bei Sonic Youth: Sie verstehen es wie keine andere Band unter Noisefetzen und Soundwänden etwas neues auszutesten und doch blieb es ihre Musik.
Tatsächlich schafft die Gruppe es, Melodie, Lyrik, Härte und Gesang zu vereinen. Der Noise-Sound prägt stärker denn je. Back To The Roots, aber trotzdem der neue Sound ist entscheidend, warum die LP interessanter, abwechslungsreicher und eben prägender wirkt.
Fazit: Ob der Sound jedem zusagt, ist ungewiss, doch jedem Noise- und Sonic Youth Fan kann man das Album auf jeden Fall empfehlen. Es ist wohl eines der besten Werke der Band.
Insgesamt gibt es grandiose 19 von 20 Punkten
CD Test #8
Titel: The High End Of Low
Interpret: Marilyn Manson
Es ist lange her, dass es wieder richtig gute Musik von Marilyn Manson gab, obwohl dieser Eindruck natürlich rein subjektiv ist. Trotzdem spaltete vor allem das letzte Album "Eat me, drink me" die Fans und wurde von vielen auch als Totalausfall betrachtet. Nicht zuletzt wegen der überraschender Rückkehr und den vielversprechenden Songs "We're from America" und "Arma-god-damn-mother-f***in-geddon", war ich allerdings doch sehr gespannt auf das neue Album und von überall her hörte man Gerüchte, Manson würde wieder zu alter Form zurückfinden...
Sofort ist klar: Das Album ist anders als zuletzt. Alles ist wieder im alten Mansonsound abgestimmt und die Band hat seine alte provozierende und aggresive Härte wieder. Die Stimme ist wie immer sehr überlegt eingesetzt, wird jedoch teilweise etwas überproduziert. Nichtsdestotrotz bleibt die Industrialkulisse enthalten und liefert wieder ordentlich Stoff für die Fans der Band. Auch musikalisch ist dieses Album tatsächlich besser, abwechslunsreicher und provozierender als "Eat me, drink me" geworden und spielt 2 Ligen höher. Die Ballade "Running to the edge of the world" z.B. schlägt hingegen weitaus ruhigere Wege ein, hat mich dabei jedoch so berührt wie selten bei dieser Band.
Leider vermisse ich einen richtigen Hammertrack, der für das Album steht und quasi ein Zugpferd verkörpert, was jedoch nicht heißt, dass der Rest des Albums unterproduziert ist. Zwar bleibt alles im klassischen Manson-Stil gehalten, aber trotzdem bringt ejder Song etwas eigenes und neues mit sich.
Fazit: Für jeden Marilyn Manson Fan ist das Album sichrlich sehr gut geeignet, vor allem bei den Fans der älteren Sachen. Doch auch Leuten, die nicht unbedingt Fan der Band sind, wird das Album vielleicht auch gefallen, da es mehr Charakter und Klasse aufweist. Es zahlt sich aus, mal reinzuhören
16 von 20 Punkten für ein gutes Album!
CD Test #9
Titel: Back on My B.S.
Interpret: Busta Rhymes
2006 erschien das geniale Album "The Big Bang" der Rapikone Busta Rhymes. "Back on My B.S." ist somit der Nachfolger, der jetzt endlich erscheint, nachdem man aufgrund von Tackleaks und diversen Verschiebungen schon gar nicht mehr dran denken konnte, dass diese Platte auch wirklich offiziell erscheint.
Ich hab mir das Album eingelegt und angehört, bis ich gedacht hab "Das ist Busta Rhymes?". Man merkt sofort, dass der Rapper hier anders klingt. Direkt beim ersten Track merkt man, dass sich etwas verändert hat. Direkt wirkte alles sehr monoton, wie man vor allem beim Song "Respect My Conglomerate" merkt. "Shoot For The Moon" scheint ebenfalls mehr wie ein Skit. Einen endlich guten Beat gibt es bei dem Track "Hustler's Anthem 09" und auch bei "We Miss You" hört man wieder den guten Rap und Beat durch. Teilweise entwickelt sich der Rapper etwas Richtung Südstaaten-Sound, jedoch ohne eine Idee, wie man es aufträgt. Das merkt man vor allem bei "Arab Money oder "We Wand It". Zudem bestehen die Refrains fast ausschließlich aus R&B-Sounds, die einen Rapper wie Busta mehr als Mainstream-Fuchs, anstatt eine Ikone, die es immer wieder schafft, die Welt zu erobern, klingen lassen. Es gibt wirklich nur knapp drei gute Tracks - der Rest ist ein reines R&B und Disco-Tretfeld geworden. Busta schafft es ganz klar imme rwieder etwas neues, etwas besseres aufzulegen, doch ich muss ganz ehrlich sagen: Das Album ist schwach.
Thematisch dreht sich fast alles über ihn selbst und wie cool er ist ohen einen bestimmten Hintergrund. Da hätte selbst er etwas mehr Arbeit leisten können.
Fazit: Für richtige Rapfans ist es auf keinen Fall eine gute Idee, sich das Album zu kaufen. Vielleicht kann man sich zwei, drei Songs rausangeln, aber das lohnt sich nun wirklich nicht- sehr Schade. Es mag eine Hand voll Leute geben, denen es gefällt, aber ansonsten ist das Album nichts gutes - hoffentlich wird es das nächste mal besser Busta!
Leider kann ich nur sehr schwache 3 von 20 Punkten geben.
-
Eigentlich hatte ich noch vor, ein Album der Rockband U2 zu hören, aber leider hab ich es dann doch nicht mehr bekommen. Falls ich es nochmal in die Hände bekomme, werde ich eine Kritik dazu veröffentlichen.